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PP-LGS

Positionspapier „Erhöhung der Attraktivität des LGS-Geländes“

Wir sind der Meinung, dass das ehemalige Landesgartenschau-Gelände als eines der wenigen Grünflächen in Kronach für Veranstaltungen bestens geeignet ist, jedoch viel zu wenig genutzt wird. Nicht nur der schön angelegte vordere Bereich, bei der Seebühne ist ein wichtiger Teil dieses Geländes, der viel häufiger für Veranstaltungen jeglicher Art, ausgenommen politischer Natur, genutzt werden sollte. . Der Bereich hinter der Skaterbahn, derzeit in einem sehr desolaten Zustand, sollte wieder dem Allgemeinbild des restlichen Geländes gleichen und funktional umgestaltet, bzw. genutzt werden.

Die LGS gehört der Stadt Kronach – also auch jedem Bürger.

Forderungen

Wir fordern daher:

1. Bei Veranstaltungen aller Art (auch z.B. 1. Mai) die vorhanden Toiletten zugänglich zu machen, damit beispielsweise der Pächter entlastet wird und damit verbundene Problematiken gar nicht erst entstehen.

2. Bei öffentlichen und vorhersehbaren Veranstaltungen (z.B. 1. Mai) ist der Kostenträger für die Toilettenreinigung die Stadt Kronach, damit Punkt eins auch in solchen Fällen umgesetzt werden kann, in allen anderen Fällen trägt der jeweilige Veranstalter weiterhin die Kosten.

3. Es sollte die Möglichkeit einer leicht umsetzbaren Teilüberdachung der Seebühne geschaffen werden. Die dafür anfallenden Kosten können eventuell über Spenden gedeckt werden. Die Grundlage hierfür ist ein Kostenvoranschlag.

4. Der desolate Zustand des Bereiches hinter/ um den Skaterpark sollte dringend behoben werden und Anstrengung dahin gehen diesen Abschnitt zu optimieren. Zum Beispiel:
Definition der vorhandenen Teichanlage mit ausgeschilderter Liegefläche
Bereitstellung eines Rondells zur Bewirtschaftung im kleinen Rahmen
Schaffung einer Grundflächenanlage für kleinere Open-Air-Veranstaltungen oder Partyzelt um auch Attraktionen für Jugendliche und junge Erwachsene aufgrund der Lage zu bieten
Sanierung der Fußball-/Hockeyanlage
Ausbau des Basketballplatzes mit Zweitkorb und Feldmarkierung

5. Das Spektrum aller Veranstaltungen sollte sich weiter fächern um eine breitere Masse an zusprechen.

6. Wir wollen mehr sozialen Geist, denn momentan haben für dieses öffentliche Gelände , wirtschaftliche Argumente die Oberhand und es wird das Gefühl vermittelt, dass zahlungskräftige Zielgruppen unter anderem bei Veranstaltungen bevorzugt bedient werden. Die weniger gewinnträchtigen und eventuell kostenintensiven Bevölkerungsschichten werden zu wenig berücksichtigt, was nicht unseren Standpunkt der sozialen Verantwortung einer Stadt entspricht.

7. Die Finanzierung/Umsetzung dieser Projekte kann verständlicherweise nicht allein von der Stadt getragen werden. Eine Beteiligung, welcher Art ist offen, von heimischen Firmen sollte in Betracht gezogen werden, da die Steigerung des Freizeit-/Entspannungsangebotes (demographische Betrachtung unter dem Aspekt „Sozialer Faktor“), sicherlich auch in ihrem Interesse liegt.

 

Beschlossen: Gründungsversammlung, 1. Oktober 2012

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  1. […] Stadtspektakel mit zu nutzen (siehe Bericht der Neuen Presse vom 02.12.2013) . Generell ist die Belebung des LGS-Geländes eines unserer Ziele. Eine Ausweitung des Historischen Stadtspektakels bietet eine großartige Chance zur Steigerung der […]

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